2.07. Interview mit Hindernissen [OFFEN]

[Fortsetzung von Kapitel 2.06.]

Das Drahtzauntor zum Kinderheim des BSWD ist heute früh im Gegensatz zur letzten Nacht mit Ketten und schweren Vorhängeschlössern gesichert. Die Wolkendecke reißt auf. Ab und zu spiegelt sich die Morgensonne in zahlreichen Pfützen des noch regenfeuchten Betonplatzes.

„Sam, was hast Du der Dicken erzählt?“ Sam sitzt abseits der Gruppe und spielt nicht mit Basketball. Er ist sehr schweigsam. Das ist nicht seine Art. Ganz und gar nicht seine Art. Normalerweise ist er immer vorneweg und der Leitwolf der Gruppe. Er ist betrübt und schaut gedankenverloren.

„Sam, was hast Du der Dicken gesagt?“, bohrt Phil weiter.

„Nichts. Ich will nach Hause!“, antwortet Sam mit gesenktem Kopf und wirft einen Kiesel aus der hohlen Hand in eine Pfütze.

„Haha“, ruft Jan, „wir haben nämlich an der Tür gelauscht“, und er fügt hinzu, „die alte Ziege hat „Oh, mein Gott!“ gerufen, das haben wir genau gehört!“

„Lasst mich doch in Ruhe“, wehrt Sam barsch ab.

„Ach lass den doch“, ruft Aboy und knallt den Basketball auf den Boden. Der Ball springt davon. Dan, Jans kleiner Bruder, Aboy und der Kleinste der Straßenjungen, der drei Rugbyboys, springen kreischend hinterher.

Phil äfft Ma’am Solano nach, wobei sich seine helle, brüchige Stimme überschlägt: „Oh, mein Gott – oh, mein Gott – oh, mein Gott!“

Die zwei Straßenjungen, Phil und Jan lachen. Aboy, Dan und der kleinste Straßenjunge kommen heran.

Der Älteste und Längste der drei Straßenjungen gibt Phil die Hand: „Ich bin Dodung und das sind meine besten Kumpels Bernie und der Kleine, das ist Necko.“ Er zeigt auf die armseligen Gestalten neben sich.

Phil antwortet: „Der Beleidigte, das ist der Sam. Dann Jan und sein kleiner Bruder Dan. Und Aboy ist der, der nie den Basketballkorb trifft und ich bin Phil.“

„Na warte!“, ruft Aboy und schon fliegt der Ball in einem perfekten Bogen ins Netz. „Hehe… da guckste was? Von wegen nicht treffen!“, ruft Aboy.

Phil wehrt ab: „Zufall!“

Aboy schnappt sich erneut den Ball und wirft noch einen Korb: „Von wegen Zufall!“

„Seht mal, die Alte beobachtet uns!“, ruft Dodung.

„Nein, die telefoniert“, zeigt Jan mit dem Finger nach oben in den zweiten Stock.

Ma’am Solano fühlt sich ertappt und schließt die waagrechten Lamellen des amerikanischen Klappfensters.

„Falsche alte Hexe“, speit Dodung auf den Betonplatz, „nehmt Euch vor der in Acht.“

„Lasst uns eine Runde Basketball spielen. Vier gegen vier!“, schlägt Dodung vor.

„Mit dem platten Ding hier?“, wendet Aboy den Basketball in seinen Händen.

„Besser als nix“, schlägt Jan Aboy den Ball aus der Hand und schon geht das Spiel los. Sam überwindet seinen Anflug von Schwermut und spielt mit.

Etwa 15 Minuten später, Ma’am Solano schließt gerade das Drahtzauntor auf, rauscht ein riesiges schwarzes SUV auf den Hof, bremst scharf und kommt unter dem zerschlissenen Basketballnetz zum Stehen. Die Jungen springen erschrocken beiseite. Hektisch steigt das Kamerateam vom Abend zuvor, die Jungen erinnern sich mit Grausen, aus dem Wagen, holen ihr Equipment aus dem Kofferraum und machen es startklar. Die riesige Beifahrertür öffnet sich weit. Auf dem Beifahrersitz sitzt eine bildhübsche junge Lady im hautengen T-Shirt, in knapper Jeanshose. Sie nimmt die gesichtsfüllende Sonnenbrille ab, mustert die acht Jungen mit einem bezaubernden Lächeln und beginnt mit einem Pinsel ihr Gesicht zu pudern. Phil, Jan, Sam, Aboy und Dodung sind ganz weg vom elektrisierendem Lächeln der Lady.

„Das ist bestimmt eine Reporterin“, flüstert Phil. Die Anderen nicken gebannt. Dan und die jüngeren Straßenjungen spielen weiter mit dem Basketball.

Nun frischt die Reporterin mit einem abgeflachten Lippenstift ihre kirschroten Lippen auf. Zwischen Pudern und Lippenstift fragt sie die etwas ratlos dreinblickende Ma’am Solano: „Ich dachte, es wären fünf Jungen? Das sind doch acht oder neun?“

Dodung pfeift in diesem Moment durch die Zahnlücke, hat riesige Augen und kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus: „Wow!“

Ma’am Solano antwortet schnell der Reporterin: „Ja, ja, das sind auch nur Fünf.“ Den Straßenjungen befiehlt sie mit strenger Stimme, „Ihr da, Ihr geht sofort zur Schaukel. Sofort!“

Zur Reporterin hingegen ist Ma’am Solano extrem freundlich, sie sagt: „Ich hatte gestern angerufen und informiert. Ich kenne ja Herrn Steiner, Ihren Boss, ein wenig persönlich. Deshalb habe ich auch nur Ihren Sender angerufen und sonst keinen anderen. Herr Steiner hatte auch gerade bei mir angerufen und Sie angemeldet.“

„Ja vielen Dank auch Ma’am“, entgegnet die Reporterin gelangweilt.

„Ma’am Solano, BSWD Youth Social Worker, Ma’am Solano“, führt Ma’am aus und ist um Respekt bemüht.

Suzi bemerkt ihre Respektlosigkeit gegenüber der älteren Frau und erwidert freundlich: „Mein Chef, Herr Steiner erwartet Sie heute Früh in seinem Büro. Das lässt er ausrichten.“

„Ja, ja, ich weiß, hatte ja gerade mit Ihrem Chef telefoniert“, wiederholt Ma’am Solano arrogant. So richtig leiden kann sie dieses viel zu stark geschminkte junge Luder nicht.

Die zwei Typen, die immer noch mit der Technik beschäftigt sind, fragt die Reporterin ungeduldig: „Mensch, was dauert das denn so lange? Ihr wisst doch, wir haben es eilig!“

„Schon fertig Suzi“, die Antwort. Der Kameramann schultert die Kamera, sein Kollege steckt soeben ein dickes Mikrofon auf eine Teleskopstange: „Suzi, wir machen das mit dem Teleskop. Ich gebe Dir die Mikrofon-Attrappe.“

Jan flüstert zu Phil: „Die wollen uns was fragen.“

„Interview heißt das!“, weiß Sam altklug zu berichten.

Die Hübsche ist inzwischen aus dem SUV ausgestiegen und weist die fünf Jungen an, auf einem Betonklotz Platz zu nehmen. Der Typ mit der Teleskopstange lässt das Pudelfellmikrofon über Suzi und den Kindern schweben. Auf Suzis T-Shirt erkennen die Kinder das Emblem des TV-Senders ‚ABC-PTV‘. Die Fünf rutschen nervös, unsicher und voller Respekt auf dem Betonklotz hin und her.

„Ihr seid also die, die gerne im Luxushotel übernachten? Mein Name ist Suzette Zambrano. Ihr könnt mich natürlich, wie alle meine Freunde, Suzi nennen.“ Suzi lächelt die jungen Kerle freundlich an und verströmt einen betörenden Parfümduft. Sie dreht die große Sonnenbrille am Bügel in der linken Hand. Die Jungen sind von Suzis Aura gefesselt und antworten mit einem kaum sichtbaren, schnellen Heben und Senken der Augenbrauen.

„Okay, Suzi, wir sind klar“, ruft der Kameramann und lässt die LED von Rot auf Grün springen. Auch das Tonband läuft.

Suzi will gerade zur ersten Frage ansetzen, da schreit Dodung laut: „Ma’am, ich will auch interviewt werden. Ich kenne viele krasse Geschichten von der Straße!“

Der Mann mit Kopfhörer und Tonband ruft genervt: „Halt die Klappe, Freundchen!“ Und an Suzi gewandt: „Okay, Suzi. Drei, zwo, eins los!“

Da brüllt Bernie: „Ha, Dodung, was hast Du denn schon zu erzählen? Du kennst doch nur Geschichten aus der Gosse und welche Klebe am stärksten dröhnt.“

Dodungs beide Kumpanen lachen lauthals los. Dodung verpasst Bernie eine heftige Kopfnuss. Der schreit laut: „Aua!“, lacht dann aber weiter.

„Scheiße!“, ruft nun der Kameramann, „so kann ich nicht arbeiten.“

Ma’am Solano packt Dodung am Ohr und zieht ihn Richtung Hauseingang. Dort taucht unvermittelt Ma’am Burque auf und übernimmt den laut lamentierenden Störenfried. Die zwei anderen Straßenjungen tanzen indessen, wie von Sinnen laut lachend, singend und springend, um Dodung, Ma’am Solano und Ma’am Burque herum. Ma’am Solano ruft hysterisch: „Ruhe jetzt! Seid endlich still!“, und schiebt die Gruppe ins Haus.

Suzi schaut auf die falsche Rolex am Handgelenk: „So ein Mist“, zischt sie genervt Richtung Ma’am Solano, „wir kommen hier einfach nicht voran!“

Zu den Fünf auf dem Betonklotz ist Suzi wie ausgewechselt und sehr freundlich. Suzi ist, obwohl sie Schuhe mit hohen, spitz zulaufenden Absätzen trägt nicht wesentlich größer als Sam, der inzwischen aufgestanden ist. Sie steht Sam nun direkt gegenüber und will gerade die erste Frage formulieren, da unterbricht genervt der Kameramann: „Suzi, so geht das nicht! Der ist ja fast größer als Du! Das ist die komplett falsche Message. Wir brauchen kleine Jungs.“ Und an Sam gerichtet: „Du da, setzt Dich wieder hin!“

Sam setzt sich brav. Zwischen Suzi und Sam ist die Mikrofon-Attrappe. Über ihren Köpfen das Mikrofon an der Stange. Neben Sam, seine vier Freunde, die nervös, respektvoll und mit großen Augen die süße Suzi fixieren.

Suzi startet ihr Interview erneut: „Also ich bin die Suzette Zambrano von ABC-TV. Ihr könnt mich gerne Suzi nennen. Wir wollen von Euch wissen, was Ihr gestern in unserer Stadt und im Hotel so gemacht habt?“, und lächelt zuckersüß. Die Augen der Jungen glänzen. Sie gibt dem Kameramann ein Zeichen, dass das Interview nun beginnt.

Die Straßenjungen, weitere Kinder, Ma’am Burque und Angestellte des BSWD, stehen an den Fenstern im zweiten Stock und gaffen. Dodung ruft aggressiv herunter: „Ich will auch ins Fernsehen, ich will auch interviewt werden. Keiner interessiert sich für Straßenjungs, für uns Rugbyboys!“ Beim letzten Satz überschlägt sich seine Stimme, er schluchzt und heult.

Der Tonbandmann verliert die Geduld: „Halt endlich das Maul!“, brüllt er nach oben. Ma’am Solano wirft giftige Blicke gen Fenster. Dort wird Dodung in den Raum gezogen. Das Lamellenfenster klappt zu.

Suzi streift sich das enge T-Shirt glatt, atmet tief ein, sammelt sich, schaut erneut auf die Damenrolex. Die Strasssteine glitzern und funkeln auf der Lünette im frühen Sonnenlicht: „Ihr kommt später dran“, lügt sie in Richtung Straßenjungen am Fenster. Dort ist aber schon niemand mehr. Zu sich selber sagt sie: „Uns läuft die Zeit davon.“

„Wie heißt der Deutsche?“, fragt Suzi Ma’am Solano. Die ist verwirrt angesprochen zu werden: „Heger“, stammelt sie, „Heger.“

„Keine Angst Ma’am, Sie kommen nicht ins TV“, bemerkt Suzi spitz.

Sie wendet sich den Jungen zu, lächelt wieder zuckersüß und freundlich: „Also Ihr Süßen, jetzt mal nicht so schüchtern.“ Sie macht eine Gedankenpause und gibt den zwei Kollegen ein Zeichen zum neuerlichen Start des Interviews. Suzi fragt sehr seriös und ernst: „Ihr Fünf wurdet gestern Abend von einem Deutschen aus dem Hotel gerettet. Wie heißt der Deutsche?“

„Tommy“, ruft Sam schnell. Er fühlt sich angesprochen, da Suzi direkt vor ihm steht und die Attrappe sich zwischen ihnen befindet. Sams vier Freunde nicken und lupfen schnell die Augenbrauen.

Aboy flüstert: „Tommy.“

„Und wie weiter? Wisst Ihr das?“

„Heger“, antwortet Jan mit verliebten Augen.

„Tommy ist Euer Freund?“

Ein mehrstimmiges begeistertes „Ja“, als Antwort.

„Wie lange kennt Ihr den Tommy?“

Alle Fünf reden gleichzeitig. Jeder versucht den Anderen zu übertönen.

Aboy grinst breit: „Schon immer und ewig. Papa sagt, er habe schon mit Tommy Tanduay gesoffen, da war ich noch gar nicht da.“

Suzi muss sich das Lachen verkneifen.

Jan: „So vier Jahre vielleicht?“

Dan: „Seit meinem achten Geburtstag oder war es Weihnachten?“

Phil: „Na, seit der Hochzeit meiner Eltern. Der Tommy hat damals Fotos gemacht und uns ein Album geschenkt. Das war vor sieben oder acht Jahren.“

Sam: „Fünf Jahre oder so, glaube ich?“

„Etwas lauter bitte“, ruft der Mann mit dem Kopfhörer kurz, „und nicht alle gleichzeitig und durcheinander.“

„Und woher kommt Ihr? Aus welcher Stadt?“
„Aus Sendong City.“ spricht Sam mutig in die Attrappe.

„Was wolltet Ihr in unserer Stadt? Warum kommt Ihr aus Sendong hierher?“

Sogar der schüchterne Dan taut auf: „Shopping, Ma’am. Wir wollten doch Shopping gehen“, ruft er begeistert und fügt hinzu, „im Gaisano und wir haben Pizza gegessen und Eis. Lecker!“

„Aber kann man in Sendong nicht auch Shopping machen?“

„Nee“, ruft Aboy gedehnt. Da gibt’s kein Gaisano nicht. Da gibt’s nix.“

„Und warum fahrt Ihr nicht am selben Tag zurück?“ Suzi ist sehr freundlich zu den Kindern.

„Weiß nicht“, meldet sich Phil wie in der Schule.

Sam redet gleichzeitig mit Phil: „So spät in der Nacht zurück nach Sendong ist doch gefährlich. Das hat uns Tommy gesagt.“

Jan wird laut, um Phil und Sam zu übertönen: „Keine Motorela ins Dorf.“

„Suzi, so geht das nicht! Das ist Wortsalat. Keiner wird irgendwas verstehen!“, stöhnt der Kopfhörermann.

„Die Zeit wird knapp Suzi. Komm endlich zur Sache“, erinnert ärgerlich der Kameramann Suzi.

Suzi ermahnt die Jungen, nicht laut zu werden und nicht gleichzeitig zu quatschen.

„Gut, Kinder, was habt Ihr nach dem Schoppen gemacht?“, fragt Suzi weiterhin freundlich.

„Pizza essen“, ruft Phil.

„Swimmingpool“, ruft Dan gleichzeitig.

„Und nach dem Pool habt Ihr geduscht?“

„Ja klar! So ’ne tolle Dusche haben wir zuhause nicht!“, erklärt Sam.

Aboy fällt Sam ins Wort und lacht laut: „Haha, Zuhause haben wir gar keine Dusche! Wir gehen im Fluss duschen und auch aufs Klo!“

Sam kontert: „Na und, habt Ihr vielleicht ’ne Dusche? Nee!“

Jan lacht laut: „Niemand hat eine Dusche im Haus. Der Fluss ist unsere Dusche.“

Suzi kann den Streit nicht verhindern. Alles redet durcheinander.
Der Typ mit dem Tonband streift sich entnervt den Kopfhörer vom Kopf: „Suzi, so geht das nicht. Mach was. Wir haben noch fünf Minuten. Die Zeit Suzi.“

Suzi wendet sich flüsternd an Ma’am Solano. Die Kinder können nicht hören, was gesprochen wird: „Sie haben vorhin gesagt, Sie haben mit einem der Jungen allein gesprochen? Wer war das?“

Ma’am Solano zeigt auf Sam.

Suzi ist nun wie ausgewechselt. Im scharfen Befehlston sendet sie Jan, Dan, Phil und Aboy zur Schaukel. Die vier können sich den abrupten Stimmungswandel der süßen Suzi nicht erklären. Dachten, Suzi wäre ihre Freundin. Traurig trotten sie davon.

Ma’am Solano macht Druck: „Husch, husch!“ ruft sie streng und macht eine wegwerfende Handbewegung.

„Suzi, wir machen das jetzt über die Schulter des Äffch…, ähm, Jungen. Frontal in Dein Gesicht.“, weist der Kameramann Suzi gestresst an, „und komm – verdammt nochmal – endlich zur Sache!“

Auch Suzi ist gestresst: „Gut, Ihr habt also geduscht? Doch bestimmt ohne Hosen?“

„Nein mit“, entgegnet Sam verwirrt.

„Jetzt überlege mal, die Polizei hat gesagt, Ihr habt ohne Hosen geduscht“, lügt Suzi.

In Sams Gesicht ist plötzlich viel Leben. Er denkt angestrengt nach: „Aboy und Dan haben ‚ohne‘ geduscht. Weil die Dusche so klasse war. Da kann man die Strahlen verändern und die ist auch schön heiß. Die haben dann Tommy gerufen. Na, weil die nicht wussten, wie zurück zu Kalt geht. Die haben so laut gebrüllt. Tommy war gerade im Raum, sagte zu Phil, er soll aufhören zu toben, auf dem Bett.“

Suzi fragt jetzt mit sehr ernster Stimme: „Also einige von Euch haben nackt geduscht?“

„Ja“, Sams knappe Antwort.

„Und der Deutsche, Mr. Heger war dann auch im Bad?“

„Ja….“, Sam will noch weiter reden, aber Suzi gibt ihm ein Zeichen still zu sein. Ihr linker Zeigefinger ist senkrecht über ihren kirschroten Lippen.

Sam beendet dennoch leise den Satz: „Aber nur kurz, um das Wasser auf Kalt zurückzudrehen.“

„Bingo!“, ruft der Typ mit dem Tonband, „Das Letzte schneiden wir raus. Das wird alles schön zurechtgeschnippelt!“ Er lacht gehässig.

Schon sind die drei Medienleute beim Abbau des Equipment. Suzi zwinkert Ma’am Solano zu: „Sehr gut Ma’am. Heute im Laufe des Vormittags. Unser Chef erwartet Sie.“

Sam ist total verwirrt. Warum verlieren die von einer Sekunde auf die andere das Interesse und werden so unfreundlich? Er fühlt sich plötzlich sehr allein. Seine vier Kumpanen schauen traurig und sind ärgerlich. Die TV-Leute sind schon im riesigen schwarzen Wagen. Auch Suzi hat das Interesse an den Jungen verloren. Sam kapiert überhaupt nichts mehr. Nur Ma’am Solano grinst zufrieden. Sam versteht die Erwachsenen nicht und geht langsam und traurig mit hängenden Schultern zu seinen Freunden.

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